Protokoll vom 3.9.2015

Protokoll 10. GWÖ-Plenum Hamburg

Donnerstag, den 3. September 2015
von 18 – 20:00 Uhr im Rudolf-Steiner-Haus
Mittelweg 11, 20148 Hamburg

Moderation: Thomas Schönberger

12 Teilnehmer

 

GWÖ für Einsteiger

Gerd Lauermann hat Fragen zur GWÖ beantwortet und den „GWÖ-Selbsttest für Privatpersonen“ vorgestellt

 

Aktuelles und Termine

Sabine Siehl informierte über

  • Vergangene Termine:
    • 28./29.8.15:
      Norddeutsches GWÖ-Treffen im Haus am Schüberg.
      Aktive der Regionalgruppen/Energiefelder Bremen, Hannover, Celle, Hamburg und Berlin trafen sich. Es war sehr konstruktiv, interessant.. Wichtig der Erfahrungsaustausch zwischen den Gruppen.
      Auch eine Person vom GIVUN Projekt Flensburg/Kiel war dabei.
  • Kommende Termine (nähere Infos auf www.hamburg.gwoe.net)
    • 15.09.15:
      im Rahmen der Klimawoche stellen GWÖ und Cradle to Cradle ihre  Alternativmodelle vor. Thema: Klimaschutz durch anderes Wirtschaften?
    • 26.09.15:
      Veranstaltung „Von wegen alternativlos – Hamburg kann’s besser!“, organisiert von Umdenken, Heinrich-Böll-Stiftung und der W3 Werkstatt: wir sind mit einem Infostand auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten
    • 05.09.15:
      Veranstaltung mit Christian Felber in Bremen
    • 06.10.15:
      Veranstaltung mit Christian Felber in Lübeck
    • 13.10.15 GLS-Veranstaltung zum Thema „Neue EU-Nachhaltigkeitsrichtslinie –was bedeutet das für die Hamburger Wirtschaft?“, die Veranstaltung wendet sich an Unternehmer/Unternehmensvertreter.
    • 27/28.11.15 im Haus am Schüberg „GWÖ Jahresbilanz 2015 und Ausblick 2016
    • Ab 6.11.: neuer Bilanzierungs-Workshop für „KMU’s“

 

GWÖ-Brettspiel

Thomas Schönberger kündigte den Vertrieb eines vom Haus am Schüberg entwickelten GWÖ-Brettspiels an. Nähere Informationen demnächst auf unserer Website.

 

Berichte aus den AG’s

  • Unternehmen:
    Die AG besteht aktuell aus 6 BeraterInnen und ist aktiv dabei, regionale Unternehmen und Institutionen von den Möglichkeiten und Zielen der GWÖ zu informieren.
    Aktuell läuft ein Bilanzierungsprozess mit 4 Unternehmen und Institutionen. Ein weiterer Workshop ist für den Winter 2015 geplant.
    Darüber hinaus besteht eine enge Kooperation mit den Unis in Kiel und Flensburg, die aktuell in einem mehrjährigen Forschungsprojekt die Ziele und Praktikabilität der GWÖ in Zusammenarbeit mit 6 Großunternehmen untersuchen wollen. Siehe auch: http://www.norberteliascenter.de/forschung/givun
    Ansprechpartner: Gerd Lauermann, Sabine Siehl
  • Bildung
    Die AG bemüht sich aktuell um einen ‚Moderationskoffer‘ für Referenten, um eine einheitliche Darstellung über Vision und Ziele der GWÖ insbesondere für die Zivilgesellschaft zu ermöglichen.
    Ansprechpartner: Helmut Jansen-Orth
  • Vernetzung
    Unter dem Motto „Synergien finden/ Kräfte bündeln“ und im Blick auf das GWÖ-Ziel einer öko-sozialen Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft sollen gemeinwohlorientierte NGO’s in Hamburg kontaktiert werden und gemeinsam Dialoge, Veranstaltungen und Aktivitäten entwickelt werden.
    Ansprechpartner:Daphne Heinsen und Timo Büdenbender

 

Impulsvortrag zum Thema „Das Transparenzgesetz in Hamburg als politische Aufgabe: Transparency International und der GWÖ-Wert Transparenz und Mitbestimmung“
Referentin: Helena Peltonen von Transparency International Deutschland e.V.

  • Ausgangspunkt ihrer Ausführungen ist die Frage „was ist Korruption und welche Koalitionen gibt es gegen Korruption“. In Deutschland ist Transparency mit einer Geschäftstelle in Berlin vertreten. Die Organisation hat 1200 Mitglieder.
  • Definition: Korruption als den Missbrauch anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil.
  • 86% der in D angeklagten Korruption ist strukturell angelegt und am häufigsten in der öffentlichen Verwaltung verbreitet.
  • Die EU-Kommission schätzt den wirtschaftlichen Schaden der Korruption in den Mitgliedsländern auf 120 Mrd p.a.
  • Bezüge zur GWÖ sind die Indikatoren: A1, B1, C4, C5, D1, D3, D5, E5 !!!, N12, N14
  • Auf der Website von Transparency International (www.transparency.de) findet man in der Rubrik ‚Initiative für Transparente Zivilgesellschaft Informationen zu ‚Verantwortung für das Gemeinwohl‘, wo es um mehr Transparenz gemeinnütziger Organisationen geht.
  • Hamburgisches Transparenzgesetz (HmbTG) entstand aus einer Volksinitiative und ist seit Okt. 2012 in Kraft. Transparenzportal online seit Okt. 2014.
    Zweck: durch ein umfassendes Informationsrecht Informationen zugänglich machen (Veröffentlichungspflicht)
    Ziel: eine Weiterentwicklung und Verbreitung des Transparenzgesetzes bleibt eine politische Hauptaufgabe für TI.
  • Der komplette Vortrag von Helena Peltonen:
    2015-09-03 GWÖ-Plenum – TI und GWÖ-Wert Transparenz_2
  • Weitere Informationen von Helena Peltonen zum Transparenzgesetz:
    Hamburgisches Transparenzgesetz – Kurzfassung für Plenum10

 

Das nächste Plenum findet statt am 28. Januar 2016.
Beginn: 18.00 Uhr im Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg 11-12, 20148 Hamburg, Nähe Dammtor-Bahnhof

 

Erstellt: Gerd Lauermann und Sabine Siehl

Revisions

No comments yet.

Schreibe einen Kommentar